Leseprobe: Carhill Sisters – Mary & Jamie

Prolog

„Der Sturm tobte so stark um das Schiff, dass eine Welle den Seemann über Bord spülte und ihn unter Wasser drückte, bis er glaubte, keine Luft mehr zu bekommen, und dass sein Leben vorüber sei.“ Er machte eine dramatische Pause und blickte in ein Paar blaue Augen, die vor Spannung geweitet waren. Seine kleine Tochter Mary hatte den Atem angehalten und wartete nun darauf, dass er weitersprach. „Durch den stärksten Wellengang glitt plötzlich eine Nymphe auf ihn zu und schwamm mit ihm an die Wasseroberfläche und zum Ufer zurück. Als er seine Augen öffnete, war er so gebannt von ihrer Schönheit, dass er sich auf der Stelle in sie verliebte. Von diesem Augenblick an vergaß er die Sehnsucht nach dem Meer und wollte nur noch eins: mit dieser Frau, die ihn gerettet hatte, den Rest seines Lebens verbringen. Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage in einem Ort namens Jarbor Hydes.“ Die strahlenden Kinderaugen sahen zu ihm auf, und das blonde Haar, das unermüdlich von ihrer Schwester Lucy gekämmt wurde, die gerade mal drei Minuten früher zur Welt gekommen war, fiel in sanften Wellen über ihre Schultern.
„Warst du auch Mamas Prinz, Daddy?“, fragte Mary, und ein verträumter Ausdruck erschien auf ihrem Gesicht.
Er betrachtete sie nachdenklich und spürte eine ungeheuere Last auf seiner Brust. Er zwang sich zu lächeln und zupfte an ihrem Schlafanzug herum. „Ich bin dein Prinz, was hältst du davon?“, schlug er vor und beugte sich zu ihr, um ihr einen Kuss auf den Scheitel zu geben. Das niedliche rosafarbene Prinzessinnenkleid durfte nicht mal zur Nacht ausgezogen werden, und an manchen Tagen verfluchte Robert das Geschenk seiner Mutter. Heute jedoch nicht. An diesem Tag wollte er seine Kinder mit einem Lächeln im Gesicht ins Bett bringen. „Schlaf jetzt, Prinzessin. Träum was Schönes!“, murmelte er und schloss die Tür hinter sich.
Draußen im Flur blickte er in das unglückliche Gesicht seiner Frau.

Prolog

Valentinstag, über zwanzig Jahre später

Der fruchtige Cocktail entfaltete seine Wirkung erst nach dem dritten Glas vollständig, und Mary ertappte sich bei kleinen Ausfallschritten. Sie kicherte, obwohl ihr gar nicht nach Lachen zumute war, was sie ebenfalls dem Alkohol zuschrieb. Wie um alles in der Welt hatte der Abend nur so furchtbar schiefgehen können? Es war beinahe surreal, dass sie nun allein auf diesem Balkon stand, wo sie doch die Einzige von ihren Geschwistern war, die sich wirklich auf Jake O’Reileys Party für die Einwohner von Jarbor Hydes gefreut hatte. Seit ihrer Kindheit liebte sie Märchen, und als bekennende Tagträumerin fand sie einen Maskenball wie in Romeo und Julia oder Aschenputtel unglaublich romantisch. In ihrer Vorstellung zumindest war es märchenhaft. Die Realität sah leider vollkommen anders aus. Sie hatte eine Ewigkeit damit zugebracht, das richtige Kleid zu finden, die passenden Schuhe dazu entworfen und hergestellt. Sie hatte sogar ein Waxing-Studio besucht, das es nur in Carlisle gab und wofür sie eine Stunde Fahrt auf sich genommen hatte, um möglichst haarfrei zu erscheinen. Anschließend hatte sie ihre Haare aufgedreht und endlos gebraucht, um ihr Make-up aufzulegen.
Und dann, nachdem sie lediglich einen Cocktail an der Bar geschlürft hatte, musste Lucy den Abend ruinieren und alte Geschichten aufwärmen, die zugegebenermaßen nie völlig verarbeitet, sondern nur unter den Teppich gekehrt worden waren. Natürlich konnte sie Lucys Gefühlschaos beim Anblick ihrer Jugendliebe Darrell verstehen, zumal sie nicht ganz unschuldig daran war, dass sich die beiden getrennt hatten, aber Mary war es so leid, immer der Sündenbock für die falsche Lebensentscheidungen ihrer Zwillingsschwester zu sein. Ihre Beziehung zueinander war schon unter normalen Bedingungen schwierig genug. Doch ihre Familie war weit davon entfernt, „normal“ zu sein.
Nach dem Streit mit Lucy hatte sie sich in den ersten Stock in einem der wunderschönen Zimmer des großen Anwesens geflüchtet. Der Balkon war ein Traum, mit unzähligen Rosenranken bewachsen, die im Sommer sicher einen wunderbaren Duft verströmten. Für Februar war es wärmer als gewöhnlich, dennoch wünschte sich Mary, sie hätte jetzt eine Jacke. Von hier oben aus betrachtet kam sie sich furchtbar dumm vor, weil sie sich diese ganze Mühe gemacht hatte. Was hatte sie sich nur gedacht? Hatte sie geglaubt, sie könnte ihr eintöniges, vor sich hinplätscherndes Leben gegen ein aufregendes, abenteuerliches tauschen, indem sie einen Abend ein Fest besuchte? Hatte sie wirklich angenommen, den Mann ihres Lebens auf einer Party zu treffen?
Der Ausblick von ihrem Platz auf dem Balkon von Halleberry Castle präsentierte ihr Jarbor Hydes, den Ort, den sie so sehr liebte und noch mehr hasste. Der Mond schien beinahe voll zu sein und beleuchtete die Umgebung fast heller, als es eine Lampe gekonnt hätte. Mary schloss die Augen und ertrug die Ruhe abseits des Balls, auch wenn sie sich gewünscht hätte, stattdessen zu einem Lied mit einem geheimnisvollen Unbekannten zu tanzen. Das machte einen Maskenball doch erst so reizvoll, dass man sein konnte, wer immer man sein wollte. Aus dem unteren Geschoss drangen der Bass eines neuen Songs der Swores und das Stimmengewirr der Gäste zu ihr herauf, ebenso wie deren Gelächter. In Wahrheit kam sie sich unter den vielen Menschen seltsam isoliert und einsam vor, obwohl ihre Geschwister darunter waren. Alle hatten etwas in ihrem Leben erreicht, es mit Höhen und Tiefen durchgestanden. Luke hatte regelmäßig Affären, und Lucy hatte einen Job, den sie liebte. Doch Marys Alltag plätscherte seit jeher nur so vor sich hin. Sie arbeitete in dem Caf#é#, in dem sie bereits gelernt hatte, und es gab keine Männer in Jarbor Hydes, die sie reizten. Manchmal glaubte sie, dass man sie schlichtweg vergessen hatte. Dann überkam sie das Bedürfnis hinauszugehen, ihr Leben anzupacken und etwas radikal zu ändern. Denn darauf zu warten, dass ein Prinz sie aus diesem trostlosen Dasein rettete, war offenbar hoffnungslos.
Mary seufzte, trat näher an die Balustrade des großzügig angelegten Balkons und blickte über die Bäume. Dort hinten lag das Meer, sie konnte das Salz förmlich auf den Lippen schmecken. Sie lauschte dem Lachen und der guten Stimmung unter ihr und fühlte sich einmal mehr vollkommen verlassen.
Wie um alles in der Welt war es möglich, dass ihre Vergangenheit sie ausgerechnet auf einem Fest wie diesem einholte? Die Sache zwischen Lucy, Darrell und ihr hatte vor zehn Jahren so fürchterlich geendet, dass sie nie geglaubt hätte, sie könnte sich jemals wieder so schrecklich fühlen. Offenbar hatte sie sich da getäuscht. Immerhin war sie kaum eine Stunde da, und der Abend war bereits so gut wie gelaufen. Er konnte unmöglich noch mal besser werden, denn so wie es aussah, würde sie hier bis zum Ende der Party allein auf dem Balkon rumsitzen, um ja nicht in die Verlegenheit zu kommen, Darrell oder Lucy erneut über den Weg zu laufen.
Seufzend ließ sie sich auf einem alten, nicht mehr besonders strapazierfähigen Stuhl nieder. Sie lauschte einem seltsamen schabenden Geräusch, das nicht zuzuordnen war. Plötzlich tauchte ein Kopf mit einem schwarzen Kopftuch, in dem Löcher für die Augen ausgeschnitten waren und das bis über die Nase reichte, am Rand des Balkongitters auf, und Mary schrie erschrocken auf.
Mit tiefer, ungewöhnlich kratziger Stimme grüßte der Fremde sie mit einem knappen Nicken: „Mylady.“ Er wollte sich über das Gitter hangeln, wobei er jedoch an dem efeubewachsenen Gemäuer abrutschte, einen kurzen Schrei ausstieß und hinunterfiel. Vor Schreck sprang sie auf und traute sich gar nicht, über die Brüstung zu sehen, aus Angst, er wäre in die Tiefe gestürzt. Erleichtert erkannte sie, dass er immer noch an den Metallstäben hing.
„Ähm …“, sagte er. „Mylady, könnten Sie mir wohl hier einmal zur Hand gehen?“ Eilig reichte sie ihm eine Hand, die er dankend ergriff und sich schließlich mit ihrer Hilfe übers Geländer schwang.
„Sind Sie irre?“, rief sie atemlos, wich vor ihm zurück und fiel rückwärts über den Stuhl, auf dem sie eben noch gesessen hatte. Der Aufprall auf ihrem Steißbein war schmerzhaft, und Mary hielt nur mit Mühe die Tränen zurück. „Verfluchte Scheiße!“, entfuhr es ihr, während er sich bemühte, sie aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Der seidige Stoff ihres Kleides hatte sich in den Rosenranken verfangen, und Mary fluchte ungehalten vor sich hin, wobei ihr ein Duft nach Sandelholz mit einem Hauch Aftershave in die Nase drang. Die breite Brust des Fremden drängte sich bei seinem Versuch, ihr zu helfen, an ihren Rücken. „Ich habe mich geirrt!“, rief sie frustriert und zerrte ungeduldig an dem Stoff.
„Wobei haben Sie sich geirrt?“
„Dieser Abend kann durchaus noch schlimmer werden!“ Tränen der Wut glänzten in ihren Augen, und der Fremde verzog das Gesicht zu einer Grimasse. Er machte leise Scht-Laute und umschlang Mary mit beiden Armen, sodass sie an seine Brust gedrückt wurde.
Ehe sie protestieren konnte, fragte er mit rauchiger Stimme: „Darf ich?“ Mary unterbrach ihren hektischen Versuch, ihr Kleid aus den Dornen zu befreien, stattdessen blickte sie ihn von unten an, betrachtete sein markantes, glatt rasiertes Kinn und seine Lippen, die voll und fein geschwungen waren, so als würde er die meiste Zeit seines Lebens lachen. Die Grübchen auf seinen Wangen bestätigten diese Vermutung. Sein Kieferknochen war deutlich zu sehen und Mary hätte gern seinen Hals entlang gestrichen. Dann ergriff er sanft ihre Hände und umfing sie mit seinen, die sich rau anfühlten.
Er grinste verschlagen, wobei sie das mehr oder minder annahm, weil sie bis auf das untere Drittel seines Gesichts kaum etwas sehen konnte. Doch das, was sie sah, war äußerst anziehend. Sein Haar war lang und zu einem kleinen Zopf zusammengebunden, wie es für Zorro typisch war. Geschickt lösten seine Finger das Kleid aus den Rosen. Viel zu schnell für Marys Geschmack beendete er auch den Körperkontakt und reichte ihr eine sonnengebräunte Hand. Sie ergriff sie und ließ sich von ihm auf die Beine ziehen. Seine Haut fühlte sich warm an, und an der Stelle, wo sich ihre Hände berührten, kribbelte es leicht. Sein Blick ruhte auf ihr, und Mary war froh, dass sie ihre Maske ebenfalls nicht abgelegt hatte. „Danke!“, murmelte sie verlegen.
„Ich helfe gerne einer Frau in Nöten.“
„Genau genommen haben Sie mich erst in diese Nöte gebracht“, erinnerte Mary ihn, und Zorro zuckte grinsend mit den Achseln.
„Wer wird denn da schon so genau sein?“
Sie schüttelte lachend den Kopf und trat an die Brüstung, um zu sehen, wieso er ausgerechnet hier hochgeklettert war. „Sind Sie auf der Flucht?“
„Nein!“
„Warum klettern Sie dann hier rauf?“
„Weil ich eine junge Frau alleine hier oben stehen sah. Ich dachte, Sie könnten vielleicht etwas Gesellschaft brauchen.“ Er trat neben sie und blickte in den Garten hinunter.
„Tatsächlich?“, fragte Mary skeptisch.
Sein Grinsen wurde breiter. „Womöglich war ich auch einfach auf der Suche nach einem ruhigen Ort.“ Mary lachte über seine Selbstinszenierung und schüttelte den Kopf. „Welch ein Glück, dass ich mich dabei zufällig auf Ihren Balkon verirrt habe, nicht wahr?“
Sie hob zweifelnd eine Braue. „Ob das Glück oder eher ein Unglück war, ist noch nicht entschieden.“
„Vor wem verstecken Sie sich?“
Mary nippte an ihrem Cocktail und murmelte ausweichend: „Wieso nehmen Sie an, dass ich mich verstecke?“ Sie seufzte wieder und stützte sich mit einem Arm an der Brüstung ab.
Geschmeidig lehnte er sich mit dem Rücken dagegen und verschränkte die Arme vor der Brust. „Es ist ein Verbrechen, wenn eine Frau wie Sie sich vor den Augen aller versteckt. Haben Sie sich heute schon im Spiegel betrachtet? Es gibt dort unten einige Männer, die alles für einen Tanz mit Ihnen tun würden.“
„Tja, da haben sie wohl Pech gehabt.“ Sie zuckte mit den Achseln und fügte gedanklich hinzu: Und ich auch!
„Wofür haben Sie sich dann überhaupt so herausgeputzt, wenn Sie gar nicht tanzen wollen? Ist das nicht ein Ball, und man kommt her, um zu tanzen?“
„Ich möchte ja tanzen, aber …“
„Sehr gut!“ Er klatschte in die Hände und hielt ihr dann eine Hand hin. „Darf ich um den nächsten Tanz bitten?“
Skeptisch verzog sie das Gesicht. „Hier?“
„Warum nicht?“ Sein Lachen zauberte Grübchen auf seine Wangen, die Mary wirklich sehr gefielen.
„Ist das der richtige Ort dafür?“
Ein neues Lied setzte ein, und Zorro antwortete: „Ich bin bloß ein Fremder, der mit einer wunderschönen Frau tanzen möchte, und meiner Meinung nach sollte man jeden Augenblick seines Lebens zu etwas ganz Besonderem machen. Es sei denn, man hat die Möglichkeit, etwas Größeres daraus zu machen, dann sollten man das auch tun.“
Das überzeugte sie schließlich, und während die Klänge eines ruhigen Songs zu ihnen hochdrangen, berührte Mary seine Hand. Er zog sie behutsam an sich und platzierte seine linke Hand auf ihrer Hüfte, seine andere umfing ihre freie Hand, um sie auf seine Brust zu drücken, wo er sie festhielt. Langsam begann er sich im Takt der Musik zu bewegen. Mary kam sich zuerst steif und linkisch vor, doch dann blickte sie in seine blauen Augen, die sie auf eine Art ansahen, die ihr fremd war. Plötzlich fühlte sie sich begehrt wie ein unendlich kostbarer Diamant, der im Museum auf diese Weise betrachtet wurde.
Sie lächelte unsicher, als er leise wisperte: „Wir sind ständig auf der Suche nach dem geeigneten Augenblick, dem perfekten Abend, den besonderen Anlässen. Dabei verpassen wir so viele unverwechselbare Zeitpunkte, weil wir vergessen, den Moment zu leben und ihn zu nehmen, wie er eben ist. Bis gestern noch war ich auf einem Festival und dachte nicht daran, hierher zu kommen, und nun? Nun habe ich das große Glück mit der schönsten Frau des Balls zu tanzen und zwar hier …“ Sein Blick glitt an ihr vorbei. „Ich tanze im Mondschein zu einem tollen Song und könnte mich nicht glücklicher schätzen. Genieße den Augenblick! Jetzt und für immer!“
Gebannt lauschte Mary seinen Worten, und stellte bedrückt fest, dass an dem, was er sagte, etwas Wahres dran war. Sie war auf der Suche und das schon so lange: nach dem perfekten Kleid, der besten Gelegenheit, dem Traumprinzen, der sie fand, um ihr ein Märchen zu ermöglichen, und so weiter. Dabei vergaß sie, die anderen zauberhaften Momente zu genießen. Sie stimmte ihm innerlich zu und blickte in seine Augen, in denen sich ihr Gesicht spiegelte. Da fällte sie einen Entschluss. Ihre Hände glitten an seiner Brust hoch und verschränkten sich in seinem Nacken. Zufrieden lächelte er und umfasste ihre schmale Taille, während er sich mit ihr rhythmisch im Kreis drehte.
„Ich werde jetzt etwas ganz Verrücktes tun“, teilte sie ihm mit. „Einfach so, weil der Moment perfekt dafür ist.“ Impulsiv beugte sie sich vor und küsste ihn. Er mochte ein Fremder sein, und dennoch fühlte sie sich über die Maßen zu ihm hingezogen. Seine Lippen waren weich, und er öffnete sie leicht, damit seine Zunge ihren Mund erobern konnte. Bei der Berührung ihrer Zungen brach in Marys Körper ein Feuerwerk aus, das nach mehr verlangte. Zuerst war sie zu überrascht, um sich ihm völlig hinzugeben, doch nur Sekunden später wurde sie zu Wachs in seinen Händen. Ihr Körper schmiegte sich an seinen, während seine Hände an ihren Rundungen hinabglitten und er ihre Hüfte noch fester an seine Lenden presste, sodass Mary seine Erregung an ihrem Bauch spüren konnte. Sanft löste er seine Lippen von ihren, jedoch nur, um ihren Hals zu liebkosen. Sie bemerkte seine Zungenspitze, die kleine Kreise auf ihrer Haut malte, und stöhnte leise auf, was er mit einem Knurren kommentierte. Augenblicklich war zwischen ihnen zu viel Stoff, zu viel, was sie voneinander fernhielt. Sie zog an seinem Hemd, das nun aus der Hose rutschte, und er schob ihr einen Träger von der Schulter. Dann umfingen beide Hände ihr Gesicht, und er sah Mary eindringlich an. „Bist du dir sicher? Ich meine …“
„Ruinieren wir nicht den Moment, okay?“, wisperte sie lächelnd und trat einen Schritt von ihm zurück. Sie sah ihn gespannt an, während sie auch den letzten Halt ihres Kleides löste, was dazu führte, dass es wie ein Wasserfall an ihr hinabglitt und um ihre Füße fiel.